Folgt die Architektur den Strömungen der Mode? Jeder Architekt wird dies weit von sich weisen. Schließlich errichtet er Monumente, deren Schönheit zeitlos sein soll. Doch wenn man die Bauwerke der Vergangenheit betrachtet, reflektieren sie stets den Geist ihrer Epoche.
Das Weltstadthaus in Frankfurt am Main entstammt unverkennbar den 80er Jahren, einer goldenen Zeit. Mit den Hochhäusern der Banken zog eine kühle, spiegelnde Pracht in die City am Main ein. Der Wohlstand der Gesellschaft fand seinen Ausdruck nicht nur in neuen repräsentativen Bauten. Gold wurde zur beliebten Schmuckfarbe der Mode. Auch im neuen Peek & Cloppenburg-Haus entdeckt man sie. Dort ziert goldglänzendes, poliertes Messing Tür- und Fensterrahmen und Balustraden.
Die Architekten Rhode, Kellermann, Wawrowsky hatten sich mit ihrer Formensprache längst Anerkennung verschafft. Das von ihnen an der Zeil errichtete neue Peek & Cloppenburg-Haus setzte auf Frankfurts großer Einkaufsmeile einen deutlichen Akzent.
Die Fakten:
Eröffnung: 1988
Verkaufsfläche: ca. 16.900 m² auf 5 Etagen.
Architekten: Rhode, Kellermann, Wawrowsky, Düsseldorf
Adresse: