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Sie sind die ultimativen Schnittstellen zwischen einem Tag voller Termine und einem gelungenen, gepflegten Freizeit-Auftritt. Modisch markieren Freizeithemden den Übergang zwischen formeller Business-Mode und der locker-lässigen Sport- und Freizeit-Abteilung. Die meisten dieser smarten Kompromisse sind in Wahrheit viel mehr als das, denn sie bilden einen sehr gelungenen Brückenschlag zwischen zwei Welten, die im echten Leben recht häufig miteinander verschwimmen. Abgesehen davon hat es noch nie geschadet, auch außerhalb seines Jobs und seiner Arbeitszeit gut auszusehen – oder stilvoll gekleidet eine gute Zeit zu haben. Mit einem entspannten Look, der trotzdem Eindruck hinterlässt, ist eine stylishe „Happy Hour“ Programm.
So etwas wie einen ultimativen Guide oder eine klare Definition für das Freizeithemd gibt es bislang nicht. Hier ist praktisch alles erlaubt, was sich gut anfühlt, locker sitzt und gefällt. Allerdings werden so häufig jene Herrenhemden bezeichnet, die es bei den Mustern und Prints überschwänglich bunt treiben und weniger nah am Körper sitzen. Ein angenehmer Regular-Fit oder sogar eine lässige Oversized-Form können hier durchaus zum grenzenlosen Wohlfühlen einladen. Besonders stylishe Labels und Herrenausstatter, die es modisch gern auf die Spitze treiben, inszenieren Hemden dieser Art auch extravagant und auffallend farbig.
Florale Hemden mit üppigen Blumenmustern, experimentierfreudige grafische Prints, Batik- und Ikat-Muster sowie gewagte Farbkompositionen stehen dann an der Tagesordnung und sind nicht nur geduldet, sondern absolut erwünscht. Auch eher ungewöhnliche Farben, die nicht die typisch maskuline Farbpalette im traditionellen Sinn befüllen, kommen bei einem Freizeithemd immer wieder zum Zug. Pink, Türkis, Violett und softe Pastelltöne dürfen abseits des Terminkalenders den Ton angeben. Die Ärmel werden oft lässig hochgekrempelt und haben deshalb praktische Zierriegel zum Fixieren. Neben den bewährten Button-Down-Hemden in Weiß sind für die Freizeit aber auch weit geschnittene Tuniken mit kurzer oder ganz ohne Knopfleiste aus Leinen oder Baumwolle sehr zu empfehlen.
Ein typisches Freizeithemd treibt es ein wenig bunter als seine formellen Mitstreiter und darf auch weiter geschnitten sein. Es wird nicht notwendigerweise hinter dem Hosenbund verstaut, sondern häufig auch lässig darüber getragen. Im Sommer trägt Mann es auch gern offen und ganz aufgeknöpft, mit einem weißen Tanktop oder T-Shirt darunter. Dazu passen knielange Bermudas oder sportive Shorts. Vor allem Modelle mit seitlich aufgesetzten Taschen im Cargo-Style bringen noch eine extra Brise frischen Wind in diesen Look. Dazu passen Sandalen oder Zehentrenner, leichte Espadrilles mit der typischen geflochtenen Sohle oder edle Mokassins und Bootsschuhe aus Leder.
Soll ein Freizeithemd eine Spur seriöser kombiniert werden, eignen sich Jeans und edle Chinos aus feinem Baumwoll-Satin hervorragend als Begleiter. Zusammen mit einem leichten Sakko aus Leinen und Sneakern in Weiß entsteht ein zeitloser City-Look, der immer und überall gern gesehen wird. Legere Hemden können viele Outfits bereichern und nur eine einzige Sache gilt als modisches No-Go: Krawatten sind nicht ihre Kragenweite und haben in Kombinationen mit diesen tiefenentspannten Hemden nichts zu suchen. Eine Sonnenbrille und eine stylishe Kopfbedeckung hingegen passen perfekt.