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Regennasser Asphalt am frühen Morgen, dazu ein eisiger Wind auf dem Weg zur Bahn: Für genau solche Tage sind gesteppte Wintermodelle mit hohem Kragen gemacht. Ragwear Wintermäntel für Damen setzen dabei auf zwei klar unterscheidbare Grundformen: den taillierten Steppmantel und den geraden Parka. Der Unterschied liegt im Schnitt. Beim Steppmantel verlaufen die Nähte in schmalen, senkrechten Kammern, wodurch sich die Füllung gleichmäßig verteilt und am Saum kein kalter Streifen entsteht. Gerader und länger geschnitten ist der Parka, dessen aufgesetzte Taschen mit Klappe sich auch mit Handschuhen leicht öffnen lassen. Zudem lässt sich der Reißverschluss des Steppmantels beidseitig öffnen, praktisch beim Sitzen im Zug.
Zur weiten Jeans und klobigen Boots passt der Steppmantel besonders gut, weil die kastige Silhouette dadurch deutlich betont wird statt kaschiert. Sneaker passen hier weniger. Klobige Boots mit griffiger Sohle unterstreichen stattdessen den Streetwear-Look der Marke. Ein enger sitzender Rollkragenpullover darunter hält zusätzlich warm, ohne unter dem Mantel aufzutragen. Auch offen getragen bleibt der Steppmantel alltagstauglich, solange darunter ein dickeres Shirt für Wärme sorgt.
Für den Feierabend genügt oft ein Wechsel der Schuhe: Schlichte Stiefeletten und eine schmale Stoffhose machen aus dem gleichen Mantel einen Office-tauglichen Look. Beim Parka übernehmen die aufgesetzten Taschen mit Klappe die Funktion von Handtasche und Rucksack gleichzeitig, weil Schlüssel und Handschuhe direkt griffbereit darin verschwinden. Am Wochenende funktioniert er ebenso über einer Jogginghose wie über einer Chino, solange die Boots wetterfest genug für nassen Untergrund sind. Ein Mantel deckt damit Bahnsteig, Büro und Wochenendmarkt ab.
Die Marke wurde 1997 gegründet und startete mit Skateboards, Hoodies und Denim. Dieser Ursprung ist an den Wintermänteln bis heute ablesbar: breite Reißverschlüsse, aufgesetzte Taschen und ein auffällig kastiger Schnitt erinnern an Workwear statt an klassische Manteloptik. Elegante Schließen sucht man hier vergeblich. Stattdessen dominieren große Reißverschlüsse mit Griffen, die sich auch mit Handschuhen bedienen lassen; dieses Detail stammt ursprünglich aus der Sportbekleidung. Auch die schlichten Farben wie Schwarz, Petrol oder Olive docken an diese Herkunft an, statt auf saisonale Trendfarben zu setzen.
Neben der Optik überzeugen die Ragwear Wintermäntel für Damen auch technisch: Ein wasserabweisendes Obermaterial lässt Regentropfen abperlen, statt ins Futter durchzudringen. Der Kragen sitzt hoch und schließt eng am Hals. Bei den längeren Parka-Modellen ist die Kapuze meist gefüttert, sodass Wind am Kopf nicht direkt auf die Haut trifft. Die wattierte Fütterung sorgt zusammen mit dem hohen Kragen dafür, dass auch bei Minusgraden keine Kälte eindringt, ohne dass der Mantel dabei schwer wirkt. Zwischen Streetwear-Optik und praktischem Wetterschutz muss dabei niemand wählen: Beide Grundformen verbinden beides, ohne dass eine Eigenschaft der anderen im Weg steht.