Badeanzüge

Badeanzüge für Damen

Die ältesten Überlieferungen zu Bademode finden sich in alten Malereien und Mosaiken aus einer alten Villa auf Sizilien, datiert aus dem 4. Jahrhundert nach Christus. Erstaunlicherweise handelt es sich bei den dortigen Bildern um Bikinis, die lange Zeit den Badeanzügen als gesellschaftlich akzeptierter Badekleidung den Vorrang lassen mussten.

Bevor der Badeanzug etabliert wurde, badeten die Menschen in Unterwäsche: langen Unterhosen, einem Hemd und Strümpfen. Anfang des 20. Jahrhunderts kamen die ersten Badeanzüge aus Baumwolle oder Wolle und in Trikotform auf den Markt. Richtig populär wurde dieser allerdings erst in den 1920er Jahren, wenn sie auch mancherorts noch als sehr freizügig galten. Erst viel später kam das praktische Nylon zum Einsatz, auch wurde der Badeanzug in seiner Passform mehr und mehr an die Erfordernisse des Schwimmens angepasst. Heute gibt es Badeanzüge in mehreren Varianten. Bei Farben, Mustern und Schnitten gibt es viele Möglichkeiten zur Kombination. Badeanzüge sind mit Trägern und ohne, mit Push-up-Effekt oder klassisch verfügbar.

Die Trends des Sommers: One Shoulder Badeanzug oder Bandeau Badeanzug?

Beim sogenannten Bandeau Badeanzug setzt sich der Brustbereich durch ein waagerechtes Band vom übrigen Badeanzug ab und wirkt dadurch gleichzeitig verführerisch und hochwertig. Das Bandeau kann dabei im gleichen Stil wie der restliche Badeanzug gehalten sein, oder aber in einer anderen Farbe oder einem Muster gestaltet sein. Verfügt der Badeanzug über ein Bandeau, das sehr auffällig gestaltet ist, wird dadurch Ihre Oberweite gekonnt in Szene gesetzt. Manchmal verzichten Bandeau Badeanzüge auf Träger. Vorgeformte Cups und stützende Bügel sorgen dann für ausreichend Halt. Für größere Oberweiten ist jedoch die Variante mit Trägern ratsam.

Nur die Hälfte der Träger, aber dennoch keine halben Sachen - das gibt's beim One Shoulder Badeanzug. Auch bei diesem Modell wird der Fokus geschickt auf Schultern und Oberweite gelenkt. Wie der Name bereits verrät, ist bei dieser Variante lediglich eine Schulter bedeckt. Je nach Schnitt, Muster und Details wirkt der One Shoulder Badeanzug entweder sportlich oder verspielt. Sitzen beispielsweise Rüschen an dem einzelnen Träger, entsteht schnell ein sommerlich-femininer Look.

Ein gelungener Kompromiss zum Bikini ist ein Badeanzug, der seitlich offen ist. Er betont vor allem die Taille und wirkt durch die geschickt gesetzten Cut Outs besonders sexy. Manchmal sind die seitlichen Cut Outs am Badeanzug auch durch Einsätze aus Mesh-Stoff ergänzt, sodass die Haut noch von der dünnen, durchsichtigen Stoffschicht bedeckt wird.

Manche Badeanzüge betonen die Taille und verschlanken sie, oder sie richten das Auge auf ein schönes, herzförmiges Dekolleté. Für den besonderen Tragekomfort sind manche Badeanzüge mit einem Unterbrustgummi, andere mit Soft-Cups für eine schöne Brustform ausgestattet. Beliebt sind auch die Badeanzüge, die mit einem hüftlangen Kleid kombiniert sind – perfekt, um Rundungen zu kaschieren.

Und was trägt Frau über dem Badeanzug?

Vom Pool oder Strand schnell in die Bar oder am Abend direkt ins Restaurant? Da braucht es praktische Mode, die Sie über dem Badeanzug tragen können. Am besten eignen sich luftige Strandkleider, die sich leicht an- und wieder ausziehen lassen. Auch T-Shirts und Shorts beziehungsweise Röcke passen gut zum Badeanzug. Für einen Spaziergang an der Promenade oder am Strand können Sie in bequeme Sandalen schlüpfen. Auch Accessoires dürfen für den perfekten Bade-Look nicht fehlen: Strandhüte oder Tücher lassen sich ideal zum Badeanzug kombinieren.