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In der Modewelt gilt das Volantkleid als Inbegriff von Weiblichkeit, der Charme, Eleganz, Stilgefühl und das gewisse Etwas in sich vereint. Die Bezeichnung „Volant“ leitet sich vom französischen Wort „voler“ ab, was wörtlich übersetzt „fliegen“ bedeutet. Nicht zu verwechseln sind Volants mit Rüschen. Diese werden stärker gerafft und sind rein dekorativ, während Volants durchaus auch funktionale Eigenschaften mit ins modische Gesamtpaket bringen: Sie verleihen einem Kleid Struktur, bringen das Material in Bewegung und sorgen für eine akzentuierte Silhouette. Zudem punkten diese Kleider mit verspielter Leichtigkeit und luftiger Finesse, die sie schmeichelhaft und sehr feminin in Erscheinung treten lassen.
Nicht jedes Kleid mit Volants ist für jeden Typ und jeden Anlass geeignet. Einige Modelle namhafter Designer und großer Labels verwenden Volants ausschließlich am Saum oder an der Taille, damit die Stoffe schöner fallen. Wieder andere nutzen übereinander platzierte, gestufte Volants, um mehr Volumen und mehr Bewegung in ein Kleid zu bringen. Volants können – an den richtigen Stellen platziert – optisch strecken oder für mehr Tiefe sorgen. Dieser Kunstgriff wird häufig bei Sommerkleidern am Dekolleté eingesetzt, aber auch der Bereich rund um die Schultern kann davon profitieren. Gefertigt werden diese Sommerträume überwiegend aus Baumwolle, Viskose und Seide.
Bei festlichen Chiffon-Kleidern werden häufig mehrere hauchdünne Stoffbahnen versetzt übereinander angebracht. Maxikleider hingegen bleiben meist bis zur Taille gerade geschnitten, und erst ab der Hüfte sorgen Volants für mehr Volumen und Beinfreiheit. Punktet ein Kleid mit Volants, können diese aber auch aus kunstvoll überschnittenen Schultern, Butterfly-Ärmeln oder extravaganten Vokuhila-Styles und asymmetrischen Details bestehen. Volantkleider in Wickeloptik oder im Empire-Stil liegen immer im Trend und sind daher fast immer „en vogue“. Bei langärmeligen Kleidern und solchen für Herbst und Winter spielen die beschwingten Extra-Stoffbahnen eine untergeordnete Rolle. Luftige, modische Höhenflüge sind den warmen Jahreszeiten vorbehalten.
Feminine Kleider mit verspielten Raffungen an den richtigen Stellen erweisen sich im Sommer als absolute Must-haves für jede Garderobe. Sie sind – kombiniert mit einem Paar schicker Ledersandalen – bereits ein in sich geschlossenes Outfit, das eigentlich keine Zugaben mehr benötigt. Trotzdem freuen sich gerade Kleider mit schönen Dekolletés über Colliers und Statementschmuck. Aber auch eine lässige Jeansjacke oder ein edler Bolero in Weiß darf sich zu ihnen hinzugesellen. Legere Modelle aus Baumwolle oder Viskose passen auch hervorragend zu sportiven Sneakern aus Canvas oder edlem Leder.
Wer sich für unifarbene und eher dezente Modelle entscheidet, kann aus diesen mit einem exquisiten Blazer auch ein angenehmes Sommer-Outfit für die Arbeit kreieren. Je nach schmucker Zugabe und Schuhwerk funktioniert so ein Look auch am Abend, und aus einem schlichten Alltagskleid wird ein Partydress, das mit seiner beschwingten Schnittführung förmlich zum Tanzen einlädt. Feminine Eleganz, wie sie dieses Sommerkleid in Weiß oder Rosa ausstrahlt, darf im Alltag gern von einer Clutch in Flechtoptik oder einer Korbtasche begleitet werden – Accessoires, die südländisches Flair und einen Hauch Urlaubsfeeling verströmen.