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Sportbekleidung ist beim Training ein wichtiger Faktor: Sie muss gut sitzen und auch bei intensiven Work-outs angenehme Trageeigenschaften bieten. Und sie hat noch ein drittes Plus im Gepäck: Sie sieht super aus.
Viele Jahre lang war das Angebot in diesem Bereich dünn, weil kurvige Körperformen in vielen Sortimenten lediglich als Randgruppe behandelt wurden. Heute hat sich das grundlegend verändert, weil die Branche verstanden hat, dass eigenständige Kollektionen benötigt werden, die auf die Bedürfnisse von curvy Damen eingehen. Das Ergebnis zeigt sich in dieser Kategorie: Die einzelnen Pieces wurden speziell für diese Proportionen entwickelt und passen entsprechend. Die Unterschiede zeigen sich in der Bundhöhe, der Schrittlänge und auch in der Länge der Oberteile.
Der Hosenbund ist bei Damen-Sportbekleidung in großen Größen kein Nebendarsteller, da er eine entscheidende Rolle übernimmt. Ein breiter High-Waist-Bund mit genügend Elastizität sorgt dafür, dass kurze Sporthosen oder Sportleggings auch bei intensiven Bewegungen wie Sprüngen oder beim Vorbeugen an Ort und Stelle bleiben. Gleichzeitig darf er nicht einschneiden. Zu viel Druck an der Taille lenkt ab, zu wenig Halt lässt die Hose schnell nach unten wandern. Der Bund muss beides vermeiden und den Druck gleichmäßig verteilen. Das gibt auch bei längeren Trainingseinheiten Sicherheit.
Der Stoff entscheidet über den Tragekomfort. Vier-Wege-Stretch bedeutet, dass sich das Material in jede Richtung dehnt und danach formstabil zurückkehrt. Polyamid-Elastan-Kombinationen eignen sich besonders, da sie gleichzeitig schnelltrocknend und weich auf der Haut sind. Nahtlose Verarbeitung oder flach ausgeführte Nähte verhindern Scheuerstellen dort, wo der Stoff bei Bewegungswiederholungen am stärksten belastet wird.
Sportoberteile in Übergröße verfügen häufig über eine verlängerte Rückenpartie. Das verhindert, dass sie beim Vorbeugen aus dem Bund gleiten. Auch hier kommen flache Nähte oder nahtlose Varianten zum Einsatz. Sie schonen die Haut entlang der Rippen oder unter den Armen, wo der Stoff am häufigsten Kontakt hat. Wer bei Außenaktivitäten zusätzlichen Schutz benötigt, greift zu einer atmungsaktiven Softshelljacke, die windabweisend ist und dabei beweglich genug ist, um jedes Training mitzumachen.
Dank des Athleisure-Looks hat Sportmode längst ihren Weg aus dem Gym in den Alltag gefunden. Wird eine gut gearbeitete Sportleggings in sattem Olivgrün oder tiefem Marineblau mit einem langen Jersey-Oberteil und silbernen Sneakern getragen, entsteht mühelos ein Alltagslook, der weder nach Fitnessstudio noch nach Wochenende aussieht, sondern nach beidem gleichzeitig.
Yoga und Pilates erfordern eine andere Art von Outfit: Eine Passform und weiche Materialien, die uneingeschränkt Bewegungsfreiheit bieten, um auch tiefe Dehnungen mitzumachen. Helle Töne wie warmes Off-White oder Steingrau passen zum ruhigen Charakter dieser Sportarten. Ein fließend geschnittenes Tanktop mit verlängerter Rückenpartie und Leggings aus weichem Stretch-Stoff bilden dafür ein stimmiges Duo, das auf der Matte ebenso wie abseits des Work-outs einen gepflegten Eindruck hinterlässt.