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Es gibt Stoffe, die bereits beim ersten Blick eine Wirkung entfalten – Satin ist einer davon. Dieser charakteristische Glanz, die geschmeidige Art, wie das Material am Körper fließt, und die Leichtigkeit, mit der es jede Bewegung begleitet – all das macht Satin-Tops zu einem der aufregendsten Kleidungsstücke in der Damenmode. Dabei ist Satin keine Erfindung der Neuzeit: Der Stoff hat seinen Ursprung im mittelalterlichen China und wurde über die Seidenstraße in die Welt getragen, wo er schnell zum Symbol für Luxus und Eleganz wurde. Heute ist dieses Erbe in jedem modernen Satin-Shirt spürbar – auch wenn der Stoff längst nicht mehr aus reiner Seide bestehen muss, um seine Wirkung zu entfalten. Ob für das Abendoutfit oder als eleganter Kontrast zur Alltagskleidung: Satin-Tops besitzen die seltene Fähigkeit, jeden Look sofort zu veredeln. Sie sind das Kleidungsstück, das Dezenz und Feminität verkörpert – und genau darin liegt ihre zeitlose Anziehungskraft.
Satin aus synthetischen Fasern wie Polyester ist meist maschinenwaschbar – am besten im Schonwaschgang bei 30 Grad und in einem Wäschenetz. Modelle aus Seide oder Seidenmischungen brauchen hingegen deutlich mehr Fingerspitzengefühl. Sie sollten entweder in kaltem Wasser von Hand gewaschen oder direkt zur Reinigung gegeben werden.
Beim Bügeln von Satin-Shirts ist Vorsicht geboten: Das Eisen sollte auf niedrigster Stufe und stets auf der Rückseite des Stoffes angesetzt werden – niemals direkt auf der glänzenden Vorderseite, da diese empfindlich auf Hitze reagiert und schnell stumpf wird. Ein dünnes Baumwolltuch zwischen Eisen und Stoff schützt zusätzlich. Hartnäckige Falten lassen sich oft auch mit Dampf entfernen, ohne das Material direkt zu berühren. Bei der Lagerung empfiehlt sich ein Kleiderbügel aus Samt oder Holz, der das Material in Form hält, ohne Druckstellen zu hinterlassen.
Satin-Tops in ihrer elegantesten Interpretation: Wähle ein tailliertes Shirt in tiefem Mitternachtsblau oder reichem Burgunderrot und stecke es locker in eine hoch abschließende, weit geschnittene Hose in Schwarz oder Dunkelgrau. Dazu passen spitze spitze Pumps in Schwarz oder Nude, eine schmale Lederhandtasche und dezenter Goldschmuck, wie feine Ohrringe oder ein schlichtes Armband. Dieser Look funktioniert vom Restaurantbesuch über das Konzert bis zur Firmenfeier eigentlich überall und strahlt jene entspannte Selbstsicherheit aus, die echten Stil immer auszeichnet. Das Shirt aus Satin übernimmt hier die Führung und gibt dem gesamten Outfit seine Tonalität – durchdacht, rational und doch feminin.
Natürlich können auch Liebhaber bewusst gesetzter Stilbrüche mit Satin-Tops spielen. Sie können beispielsweise das Outfit mit Sneakern und einem offenen Oversized-Blazer kombinieren. Wer Satin-Shirts in festlicheren Zusammenhängen tragen möchte, entscheidet sich für ein schulterfreies oder trägerlos geschnittenes Top in strahlendem Buttergelb oder sanftem Silber, kombiniert mit einem ausgestellten Tüllrock in Weiß oder Creme. Hohe Sandaletten mit feinem Riemchen, eine kleine Abendtasche in Metallic und Statement-Ohrringe aus Gold vervollständigen diesen Look.